Brust schwellt, Italien bald seine» Würdigsten Sohn zurück-gebcn zu können. Erlaubt mir daher, Euch Eurem glück-lichen Schlummer zu überlassen, und gestattet mir, mich inmeine» Mantel zu hüllen und auf dem Sopha dort einenkurzen Schlaf'zu thun, bis diese graue Dämmerung in demreiferen Tag verschmolzen ist. Meine Augen sind schwer,und wenn Ihr »och drei Minuten länger bleibt, werde ichaußer dem Bereich des Hörens und im Land der Träumesehn. kuonir nulle!"
„Aber es ist ein Bett für Euch hergerichtet,"
Harlep schüttelte verneinend den Kopf und machte sich'sauf dem Sopha bequem.
Nachdem Niccabocca seinen Gast mit dem Mantel zu-gedeckt hatte, beugte er sich zu ihm nieder, küßte ihn aufdie Stirne und schlich aus dem Zimmer, um sich zu seinerJcmima zu begeben, die noch auf war und mit der begierig-sten Spannung den Aufklärungen entgegensah, welche sieaus liebevoller Rücksicht der aufgeregten und erschöpftenViolante nicht abfragen wollte.
„Noch nicht im Bette?" rief der Philosoph, als er ihreransichtig wurde, „Habt Ihr denn gar keinen Funken vonMitleid in Euch für meinen künftigen Sohn? Und diesgerade in einer Zeit, welche die vernünftige Wahrscheinlich-keit in Aussicht stellt, daß ich eine» Sohn werde erschwingenkönnen!"
Niccabocca lachte heiter; seine Gattin dagegen warfsich au seine Schulter und weinte vor Freute.
Aber kein Schlaf kam über Harley L'Estrange's Augen-