1768
sagte er zu Beppo. Mau kann das errathen. Familien-ähnlichkeit. Keine schöne Nace, die Einige! Zugefahrcn!'
„Wir langten au dem Haus an. Ich stieg ab, um denKutschenschlag zu öffnen. Der Graf sah mich an.
„'Beppo sagt, Ihr habet auf der See gedient.'
,,'Ercettenza, ja — ich bin ein Genuese.'
„'Ha — wie kömmt dies? Beppo ist ein Lombarde.'
„Bewundert nun die Fertigkeit, mit welcher ich meinenVerstoß wieder gut machte.
,,'Ercellenza, es war der Wille des Himmels, Beppo inder Lombardei geboren werden zn lassen und dann meinewerthgeschätzten Eltern nach Genua zn fuhren, in welcherStadt meine Mutter eine so wohlwollende Behandlung fand,daß sie sich ans gemeiner Dankbarkeit verpflichtet fühlte, ihreBevölkerung vermehren zu helfen. Weiter konnte die armeFrau nicht thun. Ihr seht, sie hat sich ehrlich angestrengt.'
„Der Graf lächelte und sagte nichts weiter. Die Thüreging auf — ich folgte ihm; das klebrige kann Euch EureTochter erzählen."
„Und Ihr habt Euer Leben aufs Spiel gesetzt in dieserSchurkenhöhle! Edler Freund!"
„Mein Leben aufs Spiel gesetzt? — Nein. Aber dasdes Grafe» stand auf dem Spiele. Es gab einen Augenblick,als mein Finger schon den Drücker faßte und meine Seeleder Sünde eines rechrfertigbarcn Mordes nahe war. Dochmein Bericht ist zu Ende. Der Graf fährt die Themse hinabund wird sich bald auf den Salzflnthen befinde», obschon seineReise nicht nach Norwegen geht, wie ich ursprünglich be-