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12/17 (1853)
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1763
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1763

wir uns, der Fürst und ich, unseren Gesungenen aufzilsuchen.Er benahm sich ansänglich stöckisch und schweigsam; wie ihmaber der Fürst seinen Rang und Namen nannte Ihr wißt,welchen geheimnißvollen Schrecken ein österreichischer Magnatdem gemeinen Italiener einznstößen vermag verändertesich sein Gesicht, und der Muth entsank ihm. Durch Drohun-gen und Versprechungen erfuhren wir bald Alles, was wirzu wissen wünschten, und eine angebotene Bestechung, dievielleicht zehnmal so viel betrug, als der Spitzbube vonseinem verschwenderischen Herrn erwarten durfte, bewog ihnschließlich, mit Seele und Leib in unseren Dienst zu treten.So erhielten wir Kunde von dem unheimlichen Platz, nachwelchem Eure edle Tochter so schändlich entführt worden war.Wir erfuhren ferner, daß der Graf sie »och nicht besucht hatte,weil er hoffte, die längere Haft dürfte sie mürbe machenund ihren hohen Geist brechen. Peschiera wollte sich erst umMitternacht in das Haus begeben und sie dann ohne Weiteresnach der Pacht schaffen. Beppo hatte Befehl erhalten, denWagen nach Leicester-Square zu bringen, wo der Grafeinsteigen wollte. Nichtig hatte dieser, wie Leonard ver-muthete, sich in dem Wirthshaus verkrochen, in welchemRandal Leslie verschwunden war. Der Fürst, Leonard, Frank,der sich gleichfalls in meinem Hotel befand, und ich hieltenjetzt einen Kriegsrath. Sollten wir uns ohne Verzug nachdem Haus begeben, mit Hilfe der Polizei den Eingang er-zwingen und so Eure Tochter retten? Dies war ein sehrgewagter Ausweg. Der Schlupfwinkel, welcher zu verschie-denen Zeiten Personen als Versteck gedient hatte, die vor der

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