„Ein Schalkstreich für den Schalk," sagte L'Estrangezu dem österreichischen Fürsten. „Die Rache einer Possean dem, welcher gerne den Tragöden gespielt hätte."
„Mehr als dies — er ist zu-Grunde gerichtet."
„Und lächerlich geworden," bemerkte Harley. „Ichmöchte nur sein Gesicht sehen, wenn er in Norwegen an'sLand gesetzt wird."
Er begab sich sodann in die Mitte des Schiffs, wo,bisher theilweise von den Matrosen verborgen, die jetztanderweitige Beschäftigung fanden, Beatrice stand. Anihrer Seite war Frank, der sie zuerst an Bord des Schiffesempfangen hatte, nnd in kleiner Entfernung von Beiden be-merkte man Leonard, der Alles, was um ihn vorging, ruhigbeobachtete. Beatrice schien nur wenig auf Frank zu achten.Ihre dunklen Augen waren gegen den trüben Sternhimmelgerichtet, und ihre Lippen bewegte» sich >M im Gebet.Gleichwohl sprach ihr junger Liebhaber in großer Aufregungrasch und leise mit ihr.
„Nein, nein — glaubt ja nicht, daß wir einen Arg-wohn gegen Euch haben, Beatrice. Ich bürge für Eure'Ehre mit meinem Leben. Oh, warum wendet Ihr Euchab von mir — warum wollt Ihr nicht mit mir reden?"
„Nur noch einen Augenblick," versetzte Beatrice in sanf-tem Tone — „gönnt mir noch einen Augenblick "
Sie ging langsam und zögernd auf Leonard zu, legteihre zitternde Hand auf seinen Arm und führte ihn beiSeite an den Rand des Schiffes. Frank, der ob dieser Be-wegung betroffen wurde, that einen Schritt vorwärts, als