Der Graf fuhr zusammen.
„DieseWiedereinsctzung kan» ich schon jetzt Verbürgen,"sagte der österreichische Fürst, der an Harley's Seite getre-ten war. „Giulio Franzini, Ihr sehd eine Schande für denAvcl des Reichs, und ich werde von meinem kaiserlichenHerrn nicht »blassen, bis seine Hand Euren Namen aus derListe gestrichen hat. Eure eigenen Briefe, die hier in meinerHand sind, liefern den Beweis, daß Euer Verwandter durchEuch trüglicher Weise in die Empörung verstrickt wurde,in welcher Ihr die Nolle des Catilina zu übernehmen gedach-tet, wenn es Eurer Natur nicht besser zngesagt hätte, siegleich einem Judas zu verrathen. Von heute über zehnTage werden diese Belege vor dem Kaiser und seinem Rathliegen."
„Sehd Ihr in so weit mit Eurer Genugthuung zufrie-den, üloinsiouv Io oomto?" sagte Harley. „Wo nicht, sohabe ich Euch eine Gelegenheit besorgt, sic noch vollständigerzu geben. Vor Euch steht der Verwandte, den Ihr verrie-thet. Er weiß nun, daß es Euch, wenn Ihr auch für eineWeile seinen zeitlichen Wohlstand zu Grunde richten konntet,doch nicht gelungen ist, seinen Herd zu bestecken. Sein Herzvergibt Euch vielleicht, und mit der Zeit mag wohl auchseine Hand Euch ein Almosen spenden. Kniet also nieder,Giulio Franzini — kniet nieder, überführter Bandit —kniet nieder, zu Grunde gerichteter Spieler —> kniet nieder,jämmerlicher Auswürfling, zu den Füßen Alphonso's, desFürsten von Monteleone und des Herzogs von Serrano."
Der vorstehende Dialog war in französischer Sprache