„Oh, Mr. Egerton, Ihr müßt mir einen Dienst leisteü,nnd schnell — Harley — Harley — rettet meinen Harley
— sorgt dafür, daß er nicht hieher komme — bleibt beiihm — laßt die Wahl fallen — nur ein Jahr oder zweigehen an Eurem Leben verloren — Ihr werdet andere Ge-legenheiten finden — bringt Eurem Freunde dieses Opfer."
„Sprecht — um was handelt sich^s? Man kann fürHarley kein zu großes Opfer von mir fordern."
„Danke — ich wußte es wohl. Geht also schnell zuHarley; haltet ihn von Lansmere zurück — erfindet Vor-wände, welche Ihr wollt — bis Ihr ihm die traurige Nach-richt in Ruhe beibringen könnt. Oh, wie wird er sie aufneh-men — wie sich von der Erschütterung erholen! Mein Sohn
— mein Sohn!"
„Beruhigt Euch — sprecht deutlicher. Welche Neuig-keit? Von welcher Erschütterung soll er sich erholen?"
„Nichtig — Ihr wißt noch nichts — habt noch nichtsgehört. Nora Avenel liegt dort, im Hause ihres Vaters —todt — todt!"
Audley fuhr zurück, drückte die Hand an sein Herz undsank dann in die Kniee, als hätte ein Blitzstrahl ihn getroffen.
„Mein Weib — meine Gattin!" murmelte er. „Todt
— es kann nicht seyn!"
Lady Lansmere war so erstaunt über diesen Ausruf, nndvon dem völlig unerwarteten Bekenntniß so betäubt, daßsie sich außer Stand fühlte, Erklärungen zu gebe» oder Worteder Beruhigung anzubringen. Nicht minder erschüttertesie der wilde Seelenschmerz an einem Manne, den sie immep