1640
field, ihren Knir machend. „Ihr werdet Euch meiner wohlerinnern, und dies ist mein lieber, guter Mann,"
„Wie — Marl, der Dichter?" entgegnete der Pfarrervon Lansmcre mit einem Lächeln. „Seyd Ihr gekommen,um Stachelreime auf die Wahl zu machen?"
„Stachelreime, Sir?" rief Mark mit dem Unwillender Verachtung.
„Anch Burns hat Stachelreime geschrieben," erwiederteder Pfarrer mild.
Mark gab keine Antwort, sondern klopfte wieder an dieThüre.
Diesmal erschien ein Man» auf der Schwelle, dessenGesicht sogar im Sternenlicht sehr erhitzt erschien.
„Mr. Morgan!" rief der Pfarrer in wohlwollenderBesorgniß. „Doch keine Krankheit hier, hoffe ich?"
„Gott, Ihr seyd's, Mr. Dale? Kommt herein, kommtherein; ich muß ein Wort mit Euch sprechen. Aber wer zumHenker sind diese Leute?"
„Sir," versetzte Mark, in die Hausthüre hineindringend,„ich heifie Fairficld, und mein Weib ist Mr. Avenels Tochter."
„Oh, Jane — und ihr Kind dazu! Gut — gut!Kommt herein; aber verhaltet euch ruhig — wollt ihr?Stille, stille — still wie der Tod!"
Nachdem die Ankömmlinge, eingetreten waren, wurdedie Thüre geschlossen. Der Mond ging auf und warf seinruhiges Licht auf das blaffe, schweigende Haus, auf dieschlummernden Blumen des kleinen Gartens und auf die alteZwerZeiche mit ihrem hohlen Herzen. Das Pferd in dem