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12/17 (1853)
Entstehung
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1611
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etwas fehlen soll; und wäre dies der Fall, glaubt Ihr, ichwürde nicht an ihrer Seite sehn?"

Levy. — „Ich bitte um Verzeihung, mein lieberFreund: Euer Gentlemansstolz ist so empfindlich, daß es füreinen einfachen Geschäftsmann schwer wird, ihn nicht unver-sehens zu verletzen. Eure Gattin ist also nicht von demStand Eurer Angelegenheiten unterrichtet?"

Egerton. — „Natürlich, nein. Wer möchte aucheiner Frau Dinge vertrauen, in denen sie doch nichts thunkann, als den Mann noch mehr quälen?"

Levy. — „Wahr; und dazu eine Dichterin! Ichhabe Euch in Beendigung Eurer Antwort auf Mrs. Ber-trames letzten Brief gestört. Kann ich sie mitnehme»? Sieerhält sie einen Tag früher — das heißt, wenn Ihr nichtsdagegen habt, daß ich sie heute Abend besuche."

Egerton (der sich zu Beendigung des Briefs nieder-setzt). — „Ob ich etwas dagegen habe? Nein."

Levy (auf seine Uhr blickend). — „So beeilt Euch,oder ich verfehle die Kutsche."

Egerton (den Brief siegelnd). — „Hier. Ich weißes Euch sogar Dank, wenn Ihr bei ihr einfprecht. Ihrkönnt, ohne sie gerade über meine Umstände zu beunruhigen,ihr nebenbei sage», es sey Euch bekannt, daß ich zur Zeitvon verdrießlichen wichtigen Angelegenheiten in Anspruchgenommen sey. Beschwichtigt damit den Eindruck meinersehr kurzen Antworten —."

Levy. — „Auf diese doppelt über's Kreuz geschrie-benen sehr langen Briefe. — Soll geschehen."