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wunderbaren Mädchens hatte längst das Herz der gutenDame gewonnen und sogar ihre Familieiworurtheilc gemil-dert, so daß sie sich endlich selbst gestehen mußte, Nora seydoch eines besseren Gatten würdig, als des Mr, Levy.
Nun hatte Harley immer gewähnt, daß Nora seineLiebe erwiedere, und daß nur ihre Dankbarkeit gegen seineEltern und ihr instinktartiges Zartgefühl sie gegen seineBitten taub mache. Ich muß ihm die (Qrechtigkcit wider-fahren lassen, zu bemerken, daß er ungeachtet seines wildenStarrsinns augenblicklich von seiner Bewerbung abgestandenseyn würde, wenn er sie wirklich für Verfolgung gehaltenhätte. Auch war sein Jrrthum nicht unnatürlich; denn seineUnterhaltung mußte nothwendig, bis cs zum Entschlüsseseines Herzens kam, das Kind des Genius blenden undentzücken — ein Entzücken, das sich unverhohlen in denoffenen Augen aussprach. Wie hätte er bei seinem Altereinen Unterschied machen sollen zwischen der Dichterin undder Jungfrau? Die Dichterin sah sich bezaubert von denseltenen Begabungen einer Seele, deren Verirrungen sogarnur das Uebersprudeln eines reichen Sinnes für das Schönewaren. Aber die Jungfrau — sic bedurfte keines Wesens,das noch nicht entwickelt war und in dem Alles noch imstürmischen, wenn auch herrlichen Kampf mit seinen edlenElementen lag, sonder» einer auSgebilbeten, vollwüchsigcnNatur. Harley war ei» Knabe und Nora eines von jenenMädchen, welche ein Ideal finden oder sich träumen müssen,das sie gebieterisch uüd fast eiuschüchternd zur Liebe zwingt.
Nicht ohne Schwierigkeit hatte Harley Nora's neuen