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12/17 (1853)
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1461
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bunq an — und zwar aus freiem Willen und freierWahl?"

Und Beatrice antwortete:

„Habt noch ein wenig Nachsicht, und ich will es ver-suchen, es Euch zu vergelten nach all — nach all meinen —"Sie hielt inne und schluchzte laut„Ich hätte ihr nie ein so tiefes Gefühl und eine soglühende Leidenschaft zugetraut," flüsterte der Gras

Frank hörte und sein Gesicht verklärte sich. Allmäliggewann Madame di Negra ihre Fassung wieder und schenkteihrem jungen Verehrer mit einem, wie es ihm dünkte, zärt-lichen Interesse, in Wahrheit aber nur mit trauriger undgedemüthigter Ergebung Gehör, als dieser frohherzig vonihrer Zukunft sprach. Ihm entschwanden die Stunden kurzund strahlend wie ein Sonnenblick. Und seine Träume warenso golden, nachdem er sich zur Ruhe begeben hatte! Aberals er am andern Morgen erwachte, sagte er zu sich selber:„Was — was werden sie in der Halle dazu sagen?"

Zu derselben Stunde lag Beatrice da, das Antlitz indem Kiffen verbergend, um nur des leidigen Tages nicht an-sichtig zu werden, und hätte um den Tod beten mögen. Umdieselbe Stunde machte sich Giülio Franzini. Graf di Pes-chiera, nachdem er einige lange, hagere Italiener entlassenhatte, mit welchen er geraume Zeit eiugeschloffen gewesenwar, auf den Weg, um das Haus, welches Mokante barg,in Augenschein zu nehmen. Um dieselbe Stunde saß derBaron Levy vor seinem Pult und schrieb eine vernichtendeZahlenreihe nieder, die zur Aufschrift hatten: „Abrechnunggegen den sehr ehrenwerthen Audl y Egerton, Parlaments-mitglied, vn. und Or." Um ihn her lagen Titelurkunden, undFranks Postobit guckte frisch unter den älteren Pergamentenhervor. Um dieselbe Zeit hatte, Audley einen Brief von demVorsitzenden seines Comite's in der Stadt, welche er reprä-sentirte, vor sich liegen und daraus ersehen, daß er auf dieAussicht, wieder gewählt zu werden, verzichten mußte. Und