Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1462
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die Linien seines Gesichts zeigten dieselbe Fassung wie im-mer, und sein Fuß ruhte noch eben so fest auf der grimmigenEisentruhe; aber die Hand war an sein Herz gedrückt undsein Auge haftete auf der Uhr, während seine Stimme mur-melte: „Doktor F— sollte jetzt hier sehn!" Und um die-selbe Stunde ging Harley L'Estrange, der am Abend vor-her den Schwarm eines Hofcirkels durch seinen heiteren Hu-mor bezaubert hatte, mit unruhigen Schritten und manchemschweren Seufzer in dem Zimmer seines Hotels auf und ab.Und Leonard stand bei der Fontaine in seinem Garten, diewinterlichen Sonnenstrahlen beobachtend, die in den nieder-falb nden Tropfen sich brachen Und Violante war auf HelensSchulter gelehnt, und versuchte mit unschuldiger Schalk-haftigkeit, das Gespräch der Freundin auf Leonard zu leiten.Und Helen hielt den Blick unverwandt auf den Boden gehef-tet und antwortete nur in einsylbigen Erwiederungen. UndRandal Leslie war zum letztenmal auf dem Weg nach seinem -Bureau, und las, während er über Green Park ging, eine»Brief aus der Heimath von seiner Schwester. Dann schauteer, den Brief Plötzlich in seiner schmächtigen weißen Handzerknitternd, auf und erblickte in der Ferne die Thürme dergroßen National-Abtei, wobei er die Worte unseres HeldenNelson vor sich hinmurmelte: „Sieg und Westminster, abernicht die Abtei!" Und Randal Leslie fühlte, daß er währendder letzten paar Tage in seinem Ehrgeiz einen mächtigenSchritt vorwärts gethan hatte: — eine Handhabe an diealten Leslie-Ländereien — Frank Hazeldean verlobt undvielleicht seines Erbes verlustig -— und im HintergrundDick Avenel, welcher im Widerstreit mit dem verhaßtenEinstuß der Lansmere ihm denselben Parlamentssitz aufschloß,welcher Zeuge von dem ersten politischen Auftreten seineszu Grunde gerichteten Beschützers gewesen war. Doch

„Der muß lachen, Jener weinen;

«>o gebt der Lauf der Welt i"