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ich bei meinen Freunden Umfrage halten und sehen, mit wieviel sie mir auszuhclfen in der Lage sind.
„Leider" — sagte Levy, indem er aufstand und zumFenster hinausblickte — „leider können wir die Marchesenicht mit fortnehmen — das Schlimmste kömmt erst. Schauthin — seht Ihr jene drei Männer? Sie sind im Besitzeiner Vollmacht sie verhaften zu lassen, und sobald sie denFuß über die Schwelle setzt, wird sie festgenommen werden." "„Festgenommen!" riefen Peschiera und Frank ineinem Athem.
„Ich habe mein Bestes versucht, um diese Schmachabzuwehren, aber vergeblich," sagte der Baron, eine trost-lose Miene annehmend. „Ihr seht, unsere englischen Ge-werbsleute bilden sich ein, sie hätten keine feste Handhabean Ausländer. Aber wir müssen für eine Bürgschaft besorgtsehn. Sie darf nicht in's Gefängniß —"
„Gefängniß!" echoete Frank.
Er eilte auf Levy zu und zog ihn bei Seite. DerGraf schien vor Scham und Kummer ganz gelähmt zu sey».Er warf sich in den Sopha zurück und bedeckte das Gesichtmit seinen Händen.
„Meine Schwester!" stöhnte der Graf—„die Toch-ter eines Peschiera und die Wittwe des di Negra!"
Es lag etwas Ergreifendes in dem stolzen Wehe dieseshochstehenden Patricicrs.
* Zur Zeit dieser Geschichte stand noch daS larr ol mesn«proeess in Kraft.