1-181
„wollte in der That edelmüthig mir einen Beistand aufdrän-gen, dessen ich nicht mehr benöthigt bin, seit Du hier bist,mein Bruder."
„Allerdings," cntgegnete der Graf mit der stolzenMiene des xrainl soixneur; „ich will hinuntergchen undDein Haus von dieser unverschämten Canaille säubern.Allein ich meinte, Deine Angelegenheiten sehen in den Hän-den des Baron Levh. Er sollte hier sehn."
„Ich erwarte ihn mit jedem Augenblick. Adieu, Mr.Hazeldcan."
Beatriee bot ihrem jungen Verehrer die Hand miteiner Freimüthigkeit, die nicht ohne eine gewisse pathetischeund herzliche Würde war. Die Anwesenheit des Grafenlegte Frank einen Zwang ans, der ihn nicht weiter sprechenließ; er beugte sich daher schweigend über die schöne Handund entfernte sich. Noch auf der Treppe wurde er vonPcschiera eingeholt.
„Mr. Hazeldean," sagte der Letztere in gedämpftemTon, „wollt Ihr mit mir in das Besuchzimmer treten?"
Frank gehorchte. Der Man», welcher das Verzeichnißder Hausgeräthschaftcn aufnahm, war noch immer anseiner Arbeit; aber ein kurzes Flüstern von Seite des Grafenreichte zu, ihn zu entfernen.
„Mein theurcr Sir," sagte Peschiera, „ich bin un-bekannt mit Euren englischen Gesetzen und der Art, wieman hier zu Lande Verlegenheiten von so herabwürdigendcrNatur ausgleicht. Aber Ihr habt so augenscheinlich Eurefreundliche Theilnahme für die Bedrängniß meiner Schwester