liebe einer sorglosen, üppigen, verwöhnten und selbstsüch-tige» Welt. Sein mit Zobelpelz gefütterter Oberrock schlugsich zurück von der stolzen Brust. In den Füllen des glän-zenden Atlasses, der seinen Hals umgab, blitzte ein Türkisvon so hohem Werth, daß er fünfzig Jahre bei dem Juwelierhatte liegen bleiben müssen, bis sich Jemand fand, der reichund leichtsinnig genug war, ihn zu kaufen. Sogar der Knopfseines Stocks war ein Meisterstück der Kunst, und derMann selbst so elegant, ungeachtet seiner Stärke, und sofrisch, trotz seiner Jahre! Es ist erstaunlich, wie gut sichdie Menschen erhalten, wenn sie an nichts denke» als a» sichselbst!
„Pr—rr!" sagte der Graf, ohne Frank zu bemecken,der Hücker den Fenstervorhängen verborgen war. „Pr - rr!Es scheint mir, Du hast eine sehr unangenehme Viertelstundedurchgemacht. Und nun — vieu me üamue — guui kairo?"
Beatrice deutete auf das Fenster, und es war ihr, alsmüsse sie in die Erde sinken vor Schani. Aber da der Graf,französisch sprach und Frank sich nicht sonderlich hieraufverstand, so hatten die Worte selbst keinen Sinn für ihn,obschon eine gewisse satirische Leichtfertigkeit in dem Toneeinen sehr mißfälligen Eindruck auf ihn machte.
Frank trat hervor. Der Graf bot ihm die Hand hinund sagte mit einer schnellen Veränderung in seinem Ton undWesen!
„Wer von meiner Schwester in einem solchen Angen-blicke zugelaffen wird, muß auch ein Freund von mir scyn."
„Mr. Hazeldean," versetzte Beatrice mit Bedeutung,