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„Wenn er ihr heute seine Hand angeboten hätte, sowürde sie ohne Weiteres Ja gesagt haben."
„Es mag wohl Eurem Glücksstern einen artigen Vor-schub leisten, .man eben, wenn Frank H'azelvean diese Dameohne Einwilligung seines Vaters heirathet. Vielleicht wirder enterbt. Ihr seyd dann der nächste Verwandte des Hauses."
„Wie wißt Ihr dies?" fragte Randal ärgerlich.
„Es gehört zu meinem Geschäft, mich über die Aus-sichten und Verwandtschaftsverhältnisse aller Derjenigen zuunterrichten, mit denen ich in Geldangelegenheiten verkehre.Ich habe mit dem jungen Mr. Hazeldean zu schaffen undweiß deshalb, daß die Hazeldean'schen Güter kein Fideieom-miß sind. Da nun der Halbbruder des Squire kein Hazel-dean-Blut in sich hat, so stehen Eure Aussichten garnicht nbel.^
„Hat Euch Frank gesagt, daß ich sein nächster Ver-wandter sey?"
„Ich meine so; aber gewiß weiß ich, daß Ihr mir'ssagtet."
„Ich? — wann?"
„Als Ihr mir erklärtet, wie dringend nöthig es fürEuch sey, daß Frank Madame di Negra heirathe. koste!inon ober, haltet Ihr mich für einen Strohkopf?"
„Nun ja, Baron, Frank ist volljährig und kann nachseiner Neigung hcirathen. Ihr habt mir angedeutet, daßIhr ihm dazu behülflich seyn könnet."
„Ich will's versuchen. Sorgt mir dafür, daß er mor-gen Pünktlich um zwei Uhr Madame di Negra besuche."