eingeschlichen z» haben scheint, nnr deshalb kein Ange fürihren Zauber habe, weil er durch die Reize Violantc's ge-blendet sep. Sie ist deshalb auch bereit, zu Allem hülfreicheHand zu bieten, was ihre Nebenbuhlerin in Peschicra's Ge-walt bringen kann. Und doch — o des weiblichen Unbestan-des !" — fügte der junge Philosoph mit Achselzucken bei,„zeigt sie sich nicht abgeneigt, jeder Hoffnung auf die end-liche Gewinnung ihres Liebhabers dadurch zu entsagen, daßsie sich an einen Andern vergibt!"
„Ja wohl, durch und durch das Weib!" sagte derBaron, auf die Schnupftabakdose (Louis Quinze) klopfendund seine Nasenlöcher mit einer verächtlichen Prise labend.„Aber wer ist der Mann, welcher bei der schönen Beatriceso in Ehren steht ? Superbes Geschöpf! Ich hatte die Idee,mich selbst an sie machen, als ich ihre Schulden anfkauftejaber dies hätte mich wegen allgemeinerer Plane, die denGrafen betreffen, in Verlegenheit bringen können. So ist'sdenn am besten, wie es ist. Wer ist der Mann? Doch nichtLord L'Estrange?"
„Ich glaube nicht, bin aber über diesen Punkt nochnicht im Klaren. Ihr wißt nun Alles, was ich in Erfah-rung bringen konnte. Ich fand sie in einem solchen Zustandvon Aufregung, daß sie sich selbst gar nicht mehr glich undes mir nicht leicht wurde, sie auch nur zu so viel Vertrauengegen mich zu begütigen. Ich durfte es nicht wagen, weiterzu gehen."
„lind sie will Frank annehmen?"