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12/17 (1853)
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1426
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innigen Herzensneigung Raum geben, so wäre es ihm nichteingefallen, den Gegenstand dafür in einer anderen Persön-lichkeit, als in der eines glänzenden fashionablen Abenteurerszu vermuthen, der gegen sie alle Künste absichtlicher Be-zauberung und die ganze Erfahrung häufig errungener Siegein Anwendung zu bringen vermochte. Wie war an etwasder Art zu denken bei der Einfachheit, der Jugend und derllnerfahrcnheit unseres Leonard? Harley würde über sichselbst gelächelt haben, wenn sein Geist sich das Bild hätteLorstellen wollen, wie dieser unschuldige Jüngling dem Weibedes Ehrgeizes die uneigennützige Liebe einer Dorfnympheeinflößte. Gleichwohl verhielt eS sich so, und zwar geradeaus denselben Gründen, welche nach Harley's Ansicht dieBegehung einer solchen Schwäche hätten verhindern sollen.

Die Reinheit und Frische des Herzens ernste ein-fache Anmuth der Gegensatz in Ton, Gefühl und Ge-sinnung mit Allem, was in dem Kreise ihrer Bewunderersie ermüdet und angeekelt hatte dies war es, was Beatriceschon beim ersten Zusammentreffen mit Leonard fesselte.Hier fand sie, wovon sie, ihrem eigenen Gcständniß gegenRandal zu Folge, solange geträumt, wonach sie stets ge-seufzt hatte. Ihre erste Jugend war in einem verhaßtenEhebund hingeschwunden, ohne daß sie je jene sanfte, un-schuldige Entwicklnngsphase des menschlichen Lebensdie jungfräuliche Liebe kennen lernte. Mancher Anbeterberührte vielleicht die Saiten ihrer Eitelkeit, wußte ihrerPhantasie zu schmeicheln oder reizte ihren Ehrgeiz; aber ihrHerz blieb leer, und erst jetzt war es erwacht. Die Welt