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12/17 (1853)
Entstehung
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Andere mit allen Ansprüchen der Geburt, des Vermögensund so weiter zurückgewiesen werden oder doch nur über dieSchranken hereinschauen dürfen. Die ehrenwerthe Mrs.Avenel gehörte unzweifelhaft durch ihre Geburt sowohl alsdurch ihren ersten Gatten edlen Familien an, und wenn siefrüher wegen ihrer Armuth cinziehen mußte, so fehlte esihr jetzt wenigstens nicht an Mitteln, um ihren AnsprüchenGeltung zu oerschaffen. Gleichwohl waren alle Tonangebe-rinnen darin einig, der ehrenwerthen Mrs. Avenel ihre Un-terstützung zu versagen. Man hätte glauben können, diesgeschehe wegen ihres plebejischen Gasten, würde aber daringeirrt haben. Eine Frau von hoher Familie kan» wohl einenMann von geringer Herkunft, der so vorstellbar ist, wie Mr.Avenel, hcirathen und mit Hilfe seines Geldes sich die-feineWelt zu Füßen legen; aber Mrs. Avenel verstand nichts vondieser Kunst. Sie war noch immer eine sehr schöne Frau,die sich sehen lassen konnte, und was den Putz betraf, so thates ihr darin keine Herzogin zuvor. Und doch hatte vielleichtgerade dieser Umstand ihrem Ehrgeiz entgegengearbeitet;denn ruhige, einfache Weibchen, die keinen Neid Hervorrufen,schlüpfen in die Coteries hinein, während die schöne flunkerndeDame, welche, wenn man sie einmal im Salon bemerkthat, eben so wenig übersehen werden kann, als die scharlach-rothe Klatschrose in einem Veilchenbeet, mit ziemlicherSicherheit darauf zählen darf, daß man sie ebenso entfernenWird, wie jene Blume.

Mr. Avenel saß etwas verstimmt am Feuer; er hattehie Hände in seine Taschen gesteckt und Pfiff vor sich hin,

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