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Harley überblickte die ihm angedeutcte Seite. Diebreite, rohe, aber sprechende Burleske des originellen Burleyhatte sich durch Randals mehr geglättete Satyre nicht ver-wischen lassen, und die Stelle war vortrefflich. Harleylächelte und erhob seinen Blick zu Randal. Das Gesicht desunglücklichen literarischen Diebs glühte und große Tropfenstanden ihm auf der Stirne. Harley war stark in seinem Haß;er liebte viel zu warm, um nicht auch auf der entgegenge-setzten Seite in's Nebermaß zu gerathen: aber er gehörteunter die Männer, die ihres Hasses vergessen, wenn derGegenstand desselben sich in Noth und Demüthigung befindet.Er legte die Schrift nieder und sagte:
„Ich bin kein Politiker; aber Egerton steht im Rufe,in allen Punkten officieller Etiquette so übergewiffenhaft zuseyn, daß Mr. Lcslic kaum einen besseren Nathgeber findenkann."
„So lest dies selbst, Egerton," bemerkte Sir B—und schob Andley die fragliche Flugschrift hin.
Nun erinnerte sich Egerton wohl »och dunkel, daß dieseArbeit eine für die gegenwärtigen Verhältnisse sehr unglück-liche seyn mußte; aber er hatte den Inhalt nur hastig über-flogen und im gegenwärtigen Augenblick das Ganze vergessen.Mit widerstrebender Hand nahm er die nur allzu bekannteSchrift auf, las aufmerksam die ihm angedeuteten Stellenund sagte dann ernst und traurig: —
„Mr. Leslie, ich nehme meinen Rath zurück. Ich glaube,Sir B— hat Recht, wenn er vermuthet, daß der Gentleman,Welchem diese Satyre gilt, erster Kabinetsminister werden