Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1384
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blos um bas, was für Euch zweckmäßiger ist, Uttd diese Fragewill ich für Euch zur Erledigung bringen. Bleibt in EuremAmte."

Unglücklicherweise war der andere Minister, welcher sichbisher stille verhalten hatte, ein Kenner der Literatur. Erhatte im Lauf dieses Gesprächs von dem Bibliothektisch einHeft ausgenommen, das unglücklicherweise nichts Anderesals jene berühmte Flugschrift war, und mit einemmal ver-gegenwärtigte sich seinem nur zu treuen Gedächtniß wiederder ganze Geist und Inhalt dieser meisterhaften, das ganzeWesen der ministeriellen Partei ausdrückenden und" vollkom-men im Sinne des abiretenden Kabinets abgefaßten Arbeit.Auch er fühlte Interesse für Randal ja, er bewunderteden Verfasser dieser schlagenden und eindrucksvollen Flug-schrift. Er raffte sich daher auf aus der großartigen Gleich-gültigkeit , die er bisher bei den Verhandlungen über dasSchicksal eines Subalternen an den Tag gelegt hatte, undsagte mit einem geschmeidigen Lächeln, das ein Complimentausdrücken sollte:

Nein; den Verfasser einer so überaus talentvollen Ar-beit dürfen wir nicht im Lichte eines gewöhnlichen Burean-gehülfen betrachten. Seine Ansichten sind hier zu kräftigausgedrückt seine feine Ironie gegen denselben Mann,welcher aller Wahrscheinlichkeit nach an die Spitze des Ka-binets treten wird, hat seiner Zeit zu viel Aufsehen erregt,als daß wir ihn dem «eüet actorniimgue seiledit an einemKanzleipult überlassen dürfen. Ha, ha! Dies ist zu gut!Lest es, L'Estrange. Was sagt Ihr dazu?"