thun dies, deren nahe Verwandte eine hohe Staatswürdebekleidet haben, nnd ich habe eine zu gute Meinung von Mr.Leslie, als daß ich glauben könnte, er werde die einzige Aus-nahme machen wollen."
„Mr. Leslie ist kein naher — eigentlich kaum ein Ver-wandter von mir," versetzte Egerton.
„Aber sein Name ist so sehr mit dem Eurigen ver-knüpft — er hat so lange in Eurem Hause gewohnt — istso gut bekannt in der Gesellschaft, und ich glaube nicht, daßich ihm ein bloses Compliment mache, wenn ich beifüge, wirhaben so vortheilhafte Hoffnungen von ihm, daß ich meine,man sollte gar nicht so viel Worte verlieren über diesen ärm-lichen Posten, dessen Beibehaltung ihn noch obendrein un-fähig macht, einen Sitz im Parlament einzunehmen."
Sir O— war einer von jenen furchtbar reichen Män-nern, denen alle Rücksichten auf blos Brod und Käse alsAermlichkeiten erscheinen. Aber ich muß beifügen, daß ermeinte, Egerton sey noch reicher alserund zuverlässig inder Lage, für Randal, zu dem Sir O— eine Zuneigunggefaßt hatte, recht anständig zu sorgen. Um Randals willenwar daher Sir O— der Ansicht, es müßte ihn sogar inEgertons Augen, obschon ihm dieser zu dem Gegentheil rietst,herabwürdigen, wenn er nicht dem Beispiel des Mannesfolgte, der als sein offener Beschützer bekannt war.
„Ihr seht, Leslie," sagte Egerton, der Erwiederungzuvorkommend, welche Randal vorzubringen beabsichtigte,„daß man Eurer Ehrenhaftigkeit durchaus nichts anhabenkann, wenn Ihr Euren Posten beibehaltet. Es handelt sich