Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
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1364
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seyn, als zu den Lansmeren? Dies bekräftigte seinen Arg-wohn , daß Harleh es auf ihre Hand abgesehen habe. Undwelche Aussicht hatte er einem solchen Nebenbuhler gegen-über? Er zweifelte keinen Augenblick, daß der Schüler desMacchiavel ihn über Bord werfen würde, sobald sich in Wirk-lichkeit eine solche Verbindung für seine Tochter darbot. Derränkevolle Mann ließ nun mit einemmal seinen Plan ansMokante fallen; denn sie war entweder arm, und dann wollteer sie nicht, oder sie war reich, und dann vergab der Italienerihre Hand an einen Andern. Sein Herz hatte mit derganzen Sache nie etwas zu schaffen, und so fiel es ihm nichtschwer, der schönen Beute zu entsagen, sobald ihre Erbschaftmehr als zweifelhaft wurde: gleichwohl erfüllte es ihn mitschmerzlichen, rachsüchtigen Gedanken, daß er durch LordL'Estrange, den Mann, welcher ihn beleidigt hatte, ersetztwerden sollte.

Auch seine Anschläge auf Frank waren noch nicht weitervorgeschritten, da schon seit mehreren Tagen Madame diNegra sich sowohl vor ihm, als vor dem jungen HazeldeanVerläugnen ließ. Frank hatte bei dem ganzen Gefühl seinesUnglücks auch Raum für den Aerger, und Randal muthmaßte,muthmaßte und muthmaßte er wußte nicht genau was,aber doch, daß ihm der Teufel nicht so treulich an die Handging, als diesem Vater der Lügen gegen einen so pflicht-getreuen Sohn zustand. Jndeß hielt er doch, aller dieser Ent-inuthigung zum Trotz, so starr und beharrlich seine Ueber-zeugung fest, sein Plan müsse dennoch gelingen seineZähigkeit unter Hindernissen war so groß, und sein Auge