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12/17 (1853)
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rathen könnte, sondern eher ein zuversichtlicher, prahlerischerSchurke von hohem Geist und so stumpfem Gewissen, daßauch die Schärfe seines Verstandes darüber schartig wird.Dergleichen Leute müsse» Jemand haben, vor dem sie ihreFähigkeiten herausstreichen und dem sie ihre Entwürfe ver-, trauen können. Ruch hat Peschiera Allem aufgeboten, umLiese arme Frau so völlig von sich abhängig zn machen, daßsie ihm wohl oder übel als sklavisches-Werkzeug dienenmuß. Jndeß habe ich einige Charakterzüge von ihr kennengelernt, welche mir beweisen, daß sie nicht unzugänglichfür das Gute ist und Ehrgefühl besitzt. Vor einigen Jahrennämlich benützte PeSchiera die Bewunderung, die sie einemreichen jungen Engländer einflößte, dazu, den Anbeter zumSpielen zu verlocken, und seine Schwester sollte ihm alsKöder und als Werkzeug für die beabsichtigte Plünderungdienen. Sie ermuthigte jedoch die Bewerbungen unseresLandsmannes nicht, sondern warnte ihn vorder ihm gelegtenSchlinge und bat ihn, den Ort zu verlassen, damit nichtihr Bruder ihre Ehrlichkeit entdecke und dafür an ihr Rachenehme. Ich weiß dies aus dem Munde des Engländers selbst.Und nun hoffe ich, diese arme Frau von Peschiera's In-teressen abzuziehen und sie zu bewegen, uns vor seinen An-schlägen zu warnen, ohne dabei einen anderen, als denunschuldigen und, wie ich meine, löblichen Kunstgriff zu ge-brauchen, daß wir sie ihrem edleren Wesen wieder gewinnenund durch Berufung an die bessern Triebfedern ihrer Naturihnen eine andere als die so lange mißbrauchte Thätigkeitgeben."