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— und wie glücklich du an der Seite einer solchen Gattinseyn müßtest/'
Harley war betroffen.
„Bst!" sagte er verdrießlich; „sie ist ein bloses Kind.
Ihr vergeht meine Jahre."
„Wie?" entgegnen Lady Lansmere; „ist nicht Helenvon gleichem Alter mit Violante?"
„Den Jahren nach allerdings; aber Helen besitzt einengesetzten Charakter, und wie er jetzt ist, wird er immer seyn.
Zudem läßt sie sich aus Dankbarkeit, Achtung oder Mitleidherab, die Trümmer meines Herzens anzunehmen, währenddiese glänzende Italienerin die Seele einer Julia hat undvon einem Gatten die ganze Glut eines Romeo verlangenwürde. Nein, Mutter — stille davon! Habt Ihr vergessen,daß ich verlobt bin und zwar aus eigener freier Wahl? Diearme liebe Helen! Beiläufig, habt Ihr Eurem Vornehmengemäß mit meinem Vater Rücksprache gehalten?"
„Noch nicht; ich muß dazu den rechten Augenblick er-sehen. Du weißt, daß beimeinem Lord Behandlung nöthig ist."
„Meine liebe Mutter, dieser weibliche Wahn, unsMänner behandeln zu müssen, veranlaßt euch Frauenzimmerzu unendlich viel Zeitverschwendung und verursacht uns vielLeid. Der Vater ist leicht zu behandeln, wenn man wahrgegen ihn ist; denn unsere Erziehung leitet uns darauf hin,die Wahrheit zu achten, wie befremdlich auch dies euch Vor-kommen mag."
Lady Lansmere lächelte mit der Miene überlegener t
Weisheit und der Erfahrung einer Frau von Geist.