Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1338
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Notenhefts mit der bereitwilligen Aufopferung eines bewun-dernden Kunstfreundes umkehrte. Helen spielte immer gut,aber an diesem Tag weniger als gewöhnlich, da sich ihr edlesWesen beschämt fühlte. Es war ihr, als müsse ihre Fertig-keit Violanten wehe thun. Diese dagegen war eine so leiden-schaftliche Verehrerin von Musik, daß sie in dieser Beziehungdem Gefühl ihrer eigenen Mangelhaftigkeit keinen Raumgab. Gleichwohl seufzte sie, als Helen vom Piano aufstandund Harley ihr für das Vergnügen dankte, das sie ihm be-reitet hatte.

Der Tag war schön. Lady Lansmere machte den Vor-schlag zu einem Spaziergang im Garten. Während sie sichnach ihren Gemächern, begaben um ihre Hüte und Hals-tücher zu holen, zündete Harley seine Cigarre an und tratdurch die Fcnsterthüre aus den Rasen hinaus. Lady Lansmerewar die erste, die sich ihm anschloß.

Harley," sagte sie, indem sie seinen Arm nahm,welcheine bezaubernde Gesellschaft hast du bei uns eingeführt!Nie ist mir ein weibliches Wesen vorgekommen) das michso angesprochcn und entzückt hatte, wie diese liebe Violante.Die meisten Mädchen, welche die Gabe der Rede besitzen undes gewagt haben, sür sich selbst zu denken, sind so pedantischoder so männlich; aber sie ist immer so einfach und dabeidoch das Mädchen. Ach, Harley!"

Warum dieser Seufzer, meine theure Mutter?"

Ich dachte, wie vortrefflich sie für dich gepaßt hättewie stolz ich darauf wäre, sie als Schwiegertochter zu besitzen