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Leonard mit sichtlicher Bewegung/ »und wo oder was würdeich jetzt seyn, wenn er nicht zu mir zurückgekehrt wäre? Aberich habe ihm vergeben. Nein, ich sah ihn seitdem nicht wieder."
„Und jener schreckliche Burley?"
»Der arme, arme Burley! Auch er ist verschwundenaus meinem gegenwärtigen Leben. Ich habe vielfache Nach-fragen nach ihm gehalten, erfuhr aber nicht weiter, als daßer in's Ausland gereist sey, wahrscheinlich um für irgendein Journal die Correspondenz zu besorgen. Ich möchte ihnwohl wieder sehen, denn vielleicht könnte ich ihm jetzt helfen,wie er mir geholfen hat."
„Euch geholfen— ah!"
Leonard lächelte und das Herz klopfte ihm, als erwieder den lieben, klugen, warnenden Blick bcmerkle. Unwill-kürlich rückte er Helen näher. Es däuchte ihm, sie sey wiedermehr ihm und ihrem früheren Wesen zurückgegeben.
„Er hat mir viel genützt durch seine Unterweisung,vielleicht noch mehr durch seine Fehler. Ihr könnt Euchnicht vorstellen, Helen— ich bitte um Verzeihung, MißDigby, denn ich vergesse, daß wir keine Kinder mehr sind —Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie viel der Man» undvielleicht vornämlich der Schriftsteller, dessen Aufgabe esist, das Gewebe menschlicher Handlungen zu entwirren,sogar seiiren eigenen früheren Verirrungen zu danken hat;und wenn wir nichts aus den Fehlern Anderer lernten, somüßten wir in der That auf den Kopf gefallen seyn. Wirmüssen wissen, wo die Wege sich scheiden, und uns merken,wohin sie führen, eh' wir unsere Wegweiser aufpflanzen