Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1292
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12S2

nicht länger von Berufs wegen einen Anspruch auf Ihre Be-wunderung besitze."

Er stand auf und warf einen Blick durch das Fenster.

Doch ich sehe da einen furchtbareren Kämpen, mitdem es meine Siegerin aufnehmen mag, auf den Wahlplatzschreiten, obschon sein Beruf ihn auf ein romantischeresFeld führt, als auf das des Lagers und der Kanonen."

Unser Freund Leonard," sagte Riccabocca, sein Augegleichfalls dem Fenster znwendend.Ganz richtig, wie derwitzige Quevedo sagt: 'Seit so große Nachfrage nach Schrift-lettern vorhanden ist, hat man viel weniger Blei übrig fürKanonenkugeln.'"

Leonard trat ein. Harley hatte ihn durch ein Billet,welches er durch den Bedienten der Lady Lansmere überbrin-gen ließ, auf das Zusammentreffen mit Helen vorbereitet.Beim Eintritt ergriff Lord L'Estrange den Jüngling beider Hand und führte ihn der Lady Lansmere vor.

Der Freund, von dem ich gesprochen habe. Heißtihn jetzt um meiner und später für immer um seinetwillenwillkommen."

Dann zog er Leonard, der Gräfin kaum Zeit lassendzu ihrer zierlichen und huldreichen Erwiederung, zu Helen hin.

Kinder," sagte er mit rührender Stimme, die Bei-den in's Innerste des Herzens drang;setzt euch zusam-men und sprecht mit einander von der Vergangenheit. Sig-norina, ich lade Euch ein zu Wiederaufnahme des dunkelnmetaphysischen Thema's, das Ihr aufgestellt habt. Laßtuns sehen, ob wir für das Mitleid und die Bewunderung