Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
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1293
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nicht edlere Quellen auffinden können, als den Krieg undseine Handlanger."

Er nahm Violante bei Seite in ein Fenster.

Ihr erinnert Euch, daß Ihr meintet, Leonard sey, alser Euch gestern Abend seine Geschichte erzählte, allzukurzweggegangen über das kleine Mädchen, welches seine Ge-fährtin war in der herbsten Zeit seiner Prüfungen. Ihr woll-tet ihn weiter ausfragen, und ich unterbrach Euch mit denWorten, Ihr würdet fle bald sehen und könnet dann an sieEure Fragen richten. Was haltet Ihr nun von HelenDigbp? Bst! sprecht leise. Doch ihr Ohr ist nicht soscharf als das meinige."

Violante.Ah, dies ist also das schöne Wese»,das Leonard seinen kindlichen Engel nannte? Welch einliebliches, nnschuldiges Gesicht! Der Engel ist noch vor-handen."

Harleh (gleich angesprochen von dem Lob als von derLoberin).Meint Ihr? Ja, Ihr habt Recht. Helen istnicht redselig; aber schöne Naturen sind wie schöne Gedichte ein Blick ans die ersten Paar Zeilen reicht zu, nur unsden Genuß ahnen zu lassen, der unserer beim Weiterlesenharrt."

Violante warf einen Blick auf das bei einander sitzendePärchen. Leonard führte das Wort und Helen war dieZuhörerin. Elfterer hatte allerdings in der Erzählung desvorigen Abends die Episode in seinem Leben, welche mitder Waise in Verbindung stand, nur kurz, dennoch aber inkiner Weise berührt, um Violante ein Interesse einzustößen