Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1287
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lungern mögen, mit Entzücken erfüllt Huben. Nachdem derEtiquette der gebührende Zoll entrichtet war, stellte dieGräfin Helen einfach als Miß Digby vor und nahm in derNähe des Verbannten ihren Sitz. Schon in kurzer Zeitthaten die älteren Personen ganz heimisch miteinander, undin der That hatte sich Riccabocca, seit wir ihn kennen, viel-leicht nie so vortheilhast gezeigt, als an der Seite seinesfeingcbildeten, aber etwas förmlichen Gastes. Beide hat-ten so wenig in unserem modernen, ungezogenen Zeitaltergelebt. Sie entnahmen ihre Manieren einem früheren Ge-schlecht und schienen mit einer Art von Stolz wieder einmalso feine Spitzen und eine so prächtige Verbrämung zur Schauzu tragen. Riccabocca verzichtete auf die schlaue, aber ein-fache Weisheit seiner Sprichwörter, weil er sich vielleichterinnerte, daß Lord Chesterfield ihren Gebrauch für gemeinerklärte, und trotz seiner hageren Figur und der nicht ebengroßen Eleganz seiner Kleidung fiel an ihm etwas auf, wasunläugbar den xraiul seixnour verrietst einen Mann,dem ein Marquis de Dangeau einen Fauteuil an der Seiteder Nohans und Montmorencies angeboten haben würde.

Mittlerweile hatten sich Helen und Harley bei Seiteniedergelassen. Beide verhielten sich stumm, erstere ausSchüchternheit und der letztere, weil seine Gedanken zer-streut waren. Endlich ging die Thüre auf, und Harley er-hob sich Plötzlich Violante und Jemima traten ein. LadyLansmere's Augen ruhten zuerst auf der Tochter, und siekonnte sich kaum eines Ausrufs überraschter Bewunderungerwehren; als sie jedoch die bescheidene, obschon sich nicht