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12/17 (1853)
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worden war. Und ihre Verwunderung über ihn und seineGeschichte, seine Bücher und seinen Ruf. Er erzählte seineKämpfe und Abenteuer mit einer Einfachheit, die einer sopersönlichen Geschichte den Charakter des Egoismus völligbenahm; aber als er auf Helen zu sprechen kam, wurde seineMittheilung kurz und zurückhaltend.

Violante hätte gerne weitere Fragen gestellt, aberHarley legte sich ins Mittel.

Ihr werdet die, von welcher er spricht, bald selbstsehen und könnt dann Eure Fragen au sie richten."

Mit diesen Worten gab Harley der Erzählung desJünglings eine neue Richtung, und Leonards Bericht gewannwieder einen freieren Fluß. So entschwand der Abend glück-lich für alle, nur nicht für Riccabocca. Der Gedanke anseine verstorbene Gattin trat hin und wieder vor seine Seele;schmerzliche Gefühle bemächtigten sich seiner, und er rücktenäher an Jcmima, blickte in ihr einfaches Antlitz und drückteihre herzliche Hand. Und doch hatte das Ungeheuer Har-ley auf den Glauben gebracht, daß sein« Trösterin eineThörin sey. Ja, sie war es, daß sie einen so verächtlichenSchmäher ihrer Person und ihres Geschlechtes lieben konnte.

Molante war in einem Zustand seliger Aufregung, ob-schott sie sich ihre Freude nicht zu erklären vermochte. Sieunterhielt sich vorzugsweise mit Leonard, und die schweig-samste Rolle unter allen spielte Harley. Er war ganz Ohrfür Leonards warme und doch anspruchslose Beredsamkeit jene Beredsamkeit, die ein natürlicher Ausdruck des Ge-nius ist, wenn sie sich gehen lassen darf und nicht erkältet

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