Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1281
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Nein, nein/' riefHarley,Euer Wort ist nicht gege-ben und soll nicht gegeben werden. Seht mich nicht sokläglich an. Jedenfalls haltet inne, bis wir mehr von diesemjungen Manne wissen. Ist er ihrer würdig ohne Morgen-gabe nun, so laßt Euer Erbe fahren. Ich habe dannnichts mehr zu sagen."

Aber warum soll ich mein Erbe fahren lassen?"

Glaubt Ihr, die österreichische Regierung werde zu-geben, daß Euer Besitzthum an diesen englischen Lassen über-geht an einen untergeordneten Beamten im öffentlichenDienst? O Weiser in der Theorie, wie seyd Ihr so ein-fältig im Handeln!"

Ohne sich an diesen Spott zu kehren, rieb Riccaboccadie Hände und streckte sie dann behaglich über das Feuer aus.

Mein Freund," sagte er,das Erbe geht an meinenSohn über der Tochter gebührt nur eine Mitgift."

Aber Ihr habt keinen Sohn."

Bst! Ich werde einen haben. Meine Jemima hatmich gestern Morgen davon unterrichtet, und das war dieVeranlassung zu meinem Entschluß, mit Leslie zu sprechen.Bin ich jetzt noch so einfältig?"

Ihr werdet einen Sohn haben?" wiederholte Harlehmit sehr betroffener Miene.Wie wißt Ihr, daß es einSohn sehn wird?"

Die Physiologen sind darin einverstanden," versetzteder Weise im Tone der Bestimmtheit,daß das Erzeugnißein männliches seyn wird, wenn der Gatte viel älter ist undder weibliche Theil sich lange besonnen hat, .bis er sich herab-Bulwer, meine Novelle. 8 t