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Heiterkeit wirkte. Nach dem Diner drehte sich, wie es beiunverheiratheten Männern üblich ist, leicht nnd dodoimairdie Unterhaltung um die Rennbahn, das Ballet, den letztenScandal, und ging endlich aus die Politik über; denn dieZeiten waren von der Art, daß man überall politisirte —hier natürlich um so mehr, da drei von den jungen Lords fürihre Grafschaft im Parlament saßen.
Randal sprach wenig und machte blos seiner Gewohn-heit gemäß den aufmerksamen Zuhörer; aber mit Entsetzenmußte er jetzt vernehmen, wie allgemein der Glaube anden baldigen Znrücktritt des Ministeriums war. Ans Rück-sicht gegen ihn und mit dem Zartgefühl der Bildung, welcheman an einer gewissen Klasse der Gesellschaft nie vermißt,fielen über Mr. Egertvn keine persönlichen Bemerkungen,und als Avenel mit einigen rohen Ausdrücken gegen diesenMinister herausplatzcn wollte, wurde ihm von dem Baronsogleich Einhalt gethan.
„Schont meinen Freund und Mr. Leslie's nahen Ver-wandten," sagte er mit einem höflichen, aber ernsten Lächeln.
„Oh," versetzte Avenel, „öffentliche Männer, die wirzahlen, sind öffentliches Eigenthnm — meint Ihr nicht auch,mein Lord?' fügte er gegen Spendguick bei.
„Allerdings," erwicderte Spendguick sehr geistvoll —„öffentliches Eigenthum, denn wofür zahlen wir sie sonst?ES muß ein sehr gewichtiger Beweggrund vorhanden scyn,um uns dazu zu veranlassen. Es ist mir in der Seele zu-wider, Leute zu zahlen.. In der That," bemerkte er beiSeite — „ich thu'es nie!"