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12/17 (1853)
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Uebrigcns will ich Eure Gefühle nicht verletzen, Mr.Lrslie," nahm Mr. Avencl gnädig wieder auf.Und wasdie Gefühle unseres Wirths, des Barons, betrifft, so rechneich, sie sind in Folge der Uebung, die sie durchzumachenhatten, erträglich zäh geworden."

Gleichwohl," sagte der Baron, in das Gelächter ciu-stlmmend, welches die jedesmalige sichere Folge einer leb-haften Aeußerung des vermeintlichen L. U. wargleich-wohl hcißt's im Sprichwort: 'Liebst du mich, so liebe auchmeinen Hund.' Liebt Ihr mich, so liebt meinen Egerton."

Randal war betroffen, denn seinem scharfen Ohr undseinem Verstand entging nicht, daß in dem Tone, mit wel-chem Levp diese zweideutige Vergleichung vorbrachte, etwasFinsteres und Feindseliges lag. Sein Auge blitzte gegen denBaron hin : aber dieser hatte sein Gesicht niedergebeugt undletzte sich an einer Olive.

Endlich erhob sich die Tischgesellschaft. Die vier jun-gen Edelleute waren anderswohin versagt und machten denVorschlag zum Aufbruch, ohne vorher sich im Besuchzimmerwieder zu versammeln. Wic.nach Gvthe's Theorie verwandteMonade» unwiderstehlich zu einander hingezogcn werden,traten wie in Folge gemeinsamen Antriebs diese heiternKüwer der Lust, nachdem sie sich von der Tafel erhobenhatten, zusammen und bildeten eine Gruppe um den Kamin.Randal stand gedankenvoll bei Seite; der Witzling mustertedie Gemälde durch sein Augenglas, und Mr. Avenel zog denBaron nach dem Seitentisch, wo er sich flüsternd mit dem-selben besprach. Dieser geheimnißvolle Dialog entging