Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1218
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Hause, Und'man sah Früchte und Blumen in alten Sovre-Gefäßen von unschätzbarem vertu oder in funkelndem Glasaus den böhmischen Fabriken ausgestellt. Kein Livrebe-dicnter hatte die Aufwartung, Hinter jedem Gast stand einGentleman, der, ebenso wie der Gast, in feine Linnen, ineinfaches Schwarz gekleidet war, so daß Diener und Tafel-genoffen sich wie Stereotypen von derselben Platte aus-nahmen.

Die Speisen waren auserlesen und der Wein stammteaus den Kellern verstorbener Erzbischöfe und Gesandten.Die Gesellschaft war gewählt und bestand blos aus achtPersonen, darunter vier älteste Söhne aus der Peerie, vomBaron aufwärts bis zum Herzog, und ein Witzling von Be-ruf, der nur dann zu haben war, wenn er vier Wochen vor-her bestellt wurde, und bei Parvenüs nur unter der Be-dingung erschien, daß grüne Erbsen und Pfirsiche außer derJahreszeit auf die Tafel kamen. Als sechster fand sich, zuRandals großem Erstaunen, Mr. Richard Avenel ein, wäh-lend er selbst und der Baron die Zahl voll machte. Dieältesten Söhne begrüßten sich gegenseitig mit einem bedeu-tungsvollen Lächeln. Der jugendlichste darunter (er warnoch kein Jahr in London) hatte in der That die Gnade, zuerröthen und etwas schafmäßig auszusehen, während dieanderen bereits abgehärtet waren; aber alle vereinigten sichdarin, mit großem Erstaunen Randal und Dick Avenel zubetrachten. Der Erstere war den meisten von ihnen per-sönlich bekannt und stand bei Allen in dem Rufe eines ernsten,Hescheidten Mannes mit schönen Aussichten, von dem man