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12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1217
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deS Tons dem ächten Exquisiten immer am nächsten kömmt.Der Parvenü nimmt es äußerst genau mit dem Schnitt sei-»es Rocks, mit seiner Equipage und mit den kleinsten Einzel-heiten seiner Haushaltung. Diejenigen, welche zwischendem Parvenü und dem Erquisiten stehen ich meine Per-sonen, welche ihre Bedeutung kennen und eine gediegeneGrundlage haben sind bei weitem nicht so geneigt, allenLaunen der Mode zu folgen, und verhalten sich sehr gleich-giltig gegen die kleinlichen Feinheiten, die ihnen weder einenanderen Ahnen geben, noch sie über ein weiteres Tausend beiihrem Bankier verfügen lassen, sondern, was den letzterenFall betrifft, eher das Gegentheil bewirken. Das Haus unddas Diner des Barons zeigte entschiedene Eleganz. Wäreer einer von den rechtmäßigen Königen der Stutzer gewesen,so würde man gerufen haben:Welcher vollkommene Ge-schmack!" Aber so ist die Menschennatur, daß die Stutzer,welche an seiner Tafel mitmüchten, einander sagten:Ervermißt sich, D nachzuahmen! der gemeine Hund!"Man bemerkte nicht viel Ziererei, die sich oft bei prunk-hafterer Wohlhabenheit bemerklich macht. Die Zimmer-möbel, dem Anscheine nach einfach, in Wirklichkeit aber dochwegen ihrer üppigen Behaglichkeit kostbar, das Porcellänund die Verzierungen, die reichlich auf den Kommoden um-herstanden, nicht minder von merkwürdiger Seltenheit, alsvon großem Werth, und die Gemälde an den Wänden wahrePretiosen. Beim Diner durste kein Silbergeschirr auf dieTafel gebracht werden: Die russische Mode, die jetzt allge-mein ist, 'damals aber sehr ungewöhnlich war, herrschte inzBulwer, meine Novelle. 77