dem Talent. Er ist jung, erxo verliebt — er hat Talent,«rxo ist er bescheiden — bescheiden und edel."
„lind Ihr glaubt nicht, daß seiner Liebe selbstsüch-tige Beweggründe beigemischt setzen?"
„Im Gegentheil; und um ihn desto mehr auf die Probezu stellen, habe ich kein Wörtchen über die weltlichen Vortheilefallen lassen, welche ihm unter allen Umständen aus einerVerbindung"init meiner Tochter erwachsen müssen. Ichsage, unter allen Umständen; denn wenn ich wieder in denBesitz meiner Erbgüter gelange, so ist ihr Vermögen ge-sichert — wo nicht, so hoffe ich —" und der arme Flücht-ling richtete das Haupt auf mit stattlichem und geziemen-dem Stolz — „daß ich meine und meines Kindes Würdezu gut kenne, um von Jemand zu verlangen, er solle seinezeitlichen Aussichten durch eine Verbindung mit meinerTochter beeinträchtigen."
„Wie — ich verstehe Euch nicht ganz, Altzyonso.Allerdings habt Ihr Euer theures Leben zu ihren Gunstenversichern lassen, aber —"
„UnWio — Possen!" rief Riccabocca ärgerlich. „Wasihr auf diesem Wege zufallen kann, wird so viel wie nichtssetz« für einen jungen Mann von Randals^ Geburt undAussichten. An dies denke ich nicht. Doch hört, ich habemich nie dazu verstehen können, aus Harlctz L'EStrange'sFreundschaft Vortheil für mich zu ziehen: aber meineBedenken dehnen sich nicht auf meinen Schwiegersohn aus.Dieser edle Freund besitzt nicht nur einen hohen Rang, son-dern auch bedeutenden Einfluß — Einfluß bei der Regie-