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werbe» konnte, wenn er das vertraute Berhältniß zu Nicca-bocca aufrecht erhielt, so kämpfte er seine Aufwallung nie-der und rief:
„O allzuedelmüthiger Mann! Verzeiht mir, daß ichmich so lange unfähig fühlte, Euch mein Erstaunen, meinenDank anszndrücken; aber ich kann — nein, ich kann unmög-lich von Eurer — Eurer unüberlegten Großmuth Vortheilziehen, so lang Eure Aussichten nicht bestimmter gewordensind. Euer seltenes Benehmen kann meine Bedenken nurverdoppeln; denn wenn Ihr, wie ich fest hoffe und glaube,wieder zu dem Besitz Eures Eigenthums gelangt sepd, sosteht Ihr natürlich viel zu hoch über mir. Anders dürftesich die Sache gestalten, wenn Eure Hoffnungen unerfülltbleiben; aber selbst dann — kann Ich Eurer Tochter eineStellung oder Glücksgüter bieten, die ihrer würdig wären?"
„Jbr sevd von guter Geburt; alle Gentlemen stehenauf dem Fuße der Gleichheit," versetzte Riccabocca miteiner Art herablassenden Adels. „Ihr besitzt Jugend,Kenntnisse, Talente, lauter Quellen eines sicheren Reich-thums in diesem glücklichen Lande, und habt einflußreicheVerbindungen. Kurz, wenn Euch bei Schließung einerEhe die Liebe genügt, so werde ich nicht weiter verlangen;wo nicht, so sprecht Euch offen aus. Was die Wiedererrin-gung meiner Besitzungen betrifft, so darf ich wohl kaum ansie denken, so lang mein Feind lebt. Wie dem übrigensseyn möge — seit Eurem letzten Besuch (Riccabocca sprachdies mit eineni seltsamen Lächeln, welches Randal auf-fallend unheimlich und boshaft vorkam) hat sich etwas zuger