Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
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1209
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Ansprache kaum zum Schluffe gekracht, als Randal, wel-cher gleichfalls auf die Stimme seines Herzens hörte undnach den allgemeinen Gesetzen uriheilte, durch die allerWahrscheinlichkeit nach ein Mann von reiferem Alter undder eingebildeten weltlichen Weisheit eines Maechiavel-schülers sich leiten ließ, schon mit sich einig war, Ricca-bocca beabsichtige, seine Jugend und llnerfahrcnheit zumißbrauchen und' ihn auf die schändlichste Weise cinzuziehen.

Der arme Jüngling!" dachte Niccabocca.Wiewenig war er auf das Glück gefaßt, das ich ihm gebe!"

Der verschmitzte alte Jesuit!" sagte, seinerseits Ran-dal zu sich selber.Zuverlässig hat er seit meiner letztenAnwesenheit erfahren, daß ihm keine Aussicht bleibt, seineErbgüter wieder zu gewinnen, und deßhalb mochte er mirdie Hand eines Mädchens ausschwatzen, die über keinenSchilling zu gebieten hat. Es ist kein anderer Beweg-grund denkbar. Stünde seiner Tochter nur entfernt dieWahrscheinlichkeit in Aussicht, mit der Zeit die größte ErbinItaliens zu werden, könnte es ihm auch nur im Traumeinfallen, sie mir in dieser wegwerfenden Weise anzubicten?Es wäre gegen alle Vernunft."

Erbittert über die Falle, die man ihm seiner Mei-nung nach gelegt hatte, wollte eben Randal die uneigen-nützige und abgeschmackte Neigung, die ihm zur Last ge-legt wurde, geradezu in Abrede ziehen, als ihm noch ein-siel , daß er dadurch den Italiener tödtlich beleidigen könnte,weil der Schlaue rem nie vergibt, der sich von ihm nichtWill bethören lassen. Da es außerdem für ihn werthvoll