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„Wenn die Signorina nur verheiratet wäre!"
„Ganz mein Gedanke — mein beständiger Gedanke!"rief der Doktvr. „Und Ihr glaubt wirklich, daß der jungeEngländer sie liebt?"
„Aus welchem ankeren Grunde sollte er kämmen,Ercellenza?" fragte Giacomo mit großer Naivetät.
„Sehr wahr — aus welchem andern GriNkde?" erwi-derte Riecabocca. ,',Jemima, ich kann die Aengsten nichtdurchmachen, denen ich stets um dieses Kindes willen ausge-setzt bi», und will mich offen gegen Randal Leslie ausspre-chen. Dann -wird auch im Falle meiner Rückkehr nachItalien das, was sonst in ernstlicheirBetracht kommen würde,uns nicht länger im Wege stehen, Jemiina."
Ein leises Lächeln überflog Jemima's Antlitz, undsie flüsterte Niccabocca etwas zu, worauf dieser antwortete:
„Unsinn, amma. mia,. Ich weiß, es tvird so seyn —zweifle nicht daran. Ich versichere Dir, es steht wie Nenngegen Vier nach den genauesten Berechnungen. Ich willsogleich Randal ins Gebet nehmen. Er ist zu jung — zuschüchtern, um frei mit der Farbe heraus zu gehen."
„Zuverlässig," ergriff Giacomo das Wort. „Wiekönnte er es wagen, sich ansznsprechen, wenn er auch noch sosehr verliebt wäre?"
Jemima schüttelte den Kopf.
„O, sey unbesorgt," sagte Niccabocca, als er dieseGeberde bemerkte — „ich will ihn ans die Probe stellen.Sind seine Absichten blos habsüchtiger Ratur, so werdeich dies bald entdecken. Meine Liebe, ich denke, ich per-