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12/17 (1853)
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bocca im Besuchzimmer mit seiner Jemima eine Berathung.Und wenn du sie da hättest sehen kennen, mein lieber Leser,so würdest du eben so sehr dem Staunen als der NeugierdeRaum gegeben haben; denn zwischen beiden mußte es un-streitig zu einer außerordentlichen Verhandlung gekommensehn. Niccabocca war sichtlich sehr aufgeregt, und zwar ineiner Weise, wie man cs sonst nie an ihm bemerkte. Thro-nen standen in seinen Augen, während zugleich ein nichtsweniger als spöttisches und cynisches Lächeln seine Lippenkrümmte. Jemima dagegen hatte ihr Haupt an seineSchulter gelehnt, ihre Hand ruhte in der seinigen, und demAusdruck ihres Gesichtes ließ sich entnehmen, daß der Dok-tor ihr ein sehr wohlthuendes Compliment gemacht hatteI ich meine, ein ehrliches und aufrichtiges, keines vondenen, welche sonst für seine hohle heuchlerische Galanteriecharakteristisch waren. Doch in dem nämlichen Augen-blick trat Giacomo herein, und mit ihrer angeborenen eng-lischen Bescheidenheit zog sich Jemima hastig von derschützenden Seite ihres Gatten zurück.

Padrone," sagte Giacomo, der, wie sehr ihn auchdie von ihm gestörte zärtliche Stellung überraschen mochte,doch zu rücksichtsvoll war, um sein Erstaunen merken zulassenPadrone, ich sehe den jungen Engländer gegendas Haus her reiten und hoffe, Ihr werret wenn er an-kömmt , der beunruhigenden Kunde eingedenk sehn, die ichEuch diesen Morgen mittheilte."

Ah ah!" entgegnete Niccabocca, und sein Ge-sicht verlängerte sich.

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