Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1193
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Unmuth bebte, glühte sein Auge von schalkhaftem, ironi-schem Humor.

Ihr glaubt also , baß jener arme Verwandte keinesolche Verbindung braucht, um wieder in den Besitz seinerGuter zu gelangen?"

Ja; denn ich habe noch nie einen Schelm gekannt,gegen den ich nicht wetten würde, wenn er sein Schurken-glück gegen Vorsehung und Gerechtigkeit versuchen will."

Randal verzog das Gesicht, und es war ihm, als obein Pseil sein Herz geritzt hätte. Aber er faßte sich schnellwieder.

Und in der That man trägt sich auch mit einemanderen unbestimmten Gerücht, welches wissen will, daßdie fragliche Dame bereits vermählt sey an einen Eng-länder."

Diesmal war an Harley die Reihe, das Gesicht zuverziehen.

Gütiger Himmel!" rief er.Dies kann unmöglichwahr ^eyn würde Alles verderben. Einen Engländereben in diesem Augenblick! Aber der Engländer wäre dochhoffentlich von entsprechendem Rang oder wenigstens be-kannt als entschiedener Gegner von Grundsätzen, die inOesterreich als revolutionär gelten würden?"

Ich weiß nichts Bestimmtes man meint übrigens,die fragliche Person sey nur ein Privatgentleman von guterFamilie. Würde dies nicht zureichen? Kann der öster-reichische Hof der Tochter als Bedingung für die Begnadi-gung ihres Vaters eine Heirath anbesehlen?"