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Mit diesen Worten händigte er einem Kellner, der unterder Thüre lungerte, eine Karte ein.
„Dem Grafen di Peschiera," sagte er laut.
L'Estrange war betroffen und fragte, als Randalwieder seinen Arm nahin:
„Dieser Italiener wohnt also hier — und Ihr kenntihn?"
„Nur wenig — wie man eben einen Fremden kennt,der Aufsehen macht."
„So — er macht Aufsehen?"
„Natürlich, denn er ist schön, witzig und auch demVernehmen nach sehr reich — das heißt, so lang er die Ein-künfte seines flüchtigen Verwandten zu genießen hat."
„Ich sehe, Ihr seyd gut unterrichtet, Mr. Leslie.Hat man Vermnthungcn über den Beweggrund, welcherden Grafen di Peschiera nach London führte?"
„Ich habe von etwas gehört, was ich nicht recht ver-stand — von einer eingegangenen Wette, daß er die Tochterseines Verwandten heirathen werde. Man vermuthet, daßer sich hiedurch das ganze Erbe sichern will, und daß erin der Absicht hier ist, den Verwandten aufzusnchen und dieErbin für sich zn gewinnen. Doch Ihr seyd von dieser Ge-schichte wahrscheinlich besser unterrichtet und könnt mir sa-gen, was man von solchem Gerede zu halten hat."
„Wenn er wirklich eine derartige Wette ausbot, soweiß ich wenigstens genug, um Euch das Halten mit demGegenpart zu jeder Summe anrathen zu können," ver-setzte L'Estrange trösten; und während seine Lippe von