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imd Wehklagend klang. Bis zu Harley's Ankunft war fürdie schüchterne, unterwürfige Helen alles inr Hause fremd undcntmuthigcnd gewesen. Lady Lansmere hatte sie zwarfreundlich, aber doch mit einer gewissen Znrückhaktungausgenommen, und das stolze Wesen, welches die Gräfingegen Jedermann, ihren Sohn ausgenommen, an den Taglegte, mnfilc nolhwendig einen erkältenden Eindruck machenauf die befangene Waise. Sogar das mütterliche Inter-esse an Harley's Wahl, die Versuche der Gräfin, ihrenGast aus seiner Zurückhaltung herauszulocken, und ihrelauernden Blicke, so oft das arme Kind in der Beklom-menheit seines Herzens etwas sprach oder sich auch nur rührte— alles Dies schüchterte unsere Helen nur mehr und mehrein und machte sie ungerecht gegen sich selbü.
Auch die Dienerschaft, obschon sie sich so gesetzt, ernstund achtungsvoll benahm, wie es der würdevolle, altmo-dische Haushalt forderte, bildete einen peinlichen Gegensatzzu dem heiteren lächelnden Grüßen und dem unbefangenenGeplauder, an das sie bei den italienischen Domestikengewöhnt war. Ihr Rückblicken auf die behagliche Wärmein dem Benehmen der Festländer, welches auch den Schüch-ternen zutraulich macht, ließ ihr die stattliche, kalte Pünkt-lichkeit in ihrer ganzen Umgebung doppelt trostlos und ent-muthigend erscheinen. Lord Lansmere, welcher zur ZeitHarleys Absichten noch nicht kannte, und sich wenig träu-men ließ, er habe in dem Mädchen, welches sein Sohn ineinem Anflug romantischer Laune unter seinen Schutz ge-nommen, eine künftige Schwiegertochter vor sich, benahm