Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1169
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Ilüg

was ich gehofft nach allein, was ich gethan habe, um zuverhindern"

Egerton (sie unterbrechend).Ihr sehd ihm jetzteine Sühne schuldig. Dies steht in Eurer Macht in dermeinigen nicht."

Abermals preßte die Gräfin Andleys Hand und Thrä-nen entströmten ihren Augen.

Es soll so sehn. Ich gebe meine Zustimmung. Ichwill schweigen will es Niederdrücken, dieses stolze Herz.Ach, ist doch das steinige nahezu gebrochen. Es freut mich,daß Ihr so sprecht freut mich, denken zu dürfen, daß ermeine Einwilligung Euch verdankt denn es liegt darineine Sühne für uns Beide für mich und Euch."

Ihr sehd zu edclmüthig, Madame," versetzte Eger-ton in sichtlicher Erregung, obschon er, wie immer, bemühtwar, sie niederzukämpfen. Und ich darf wohl jetzt die jungeDame sehen? Diese Besprechung wird mir schmerzlich.Ihr bemerkt, daß selbst meine starken Nerven beben, unddies eben jetzt, in einer Zeit, die so schwer auf mir lastetund alle meine Kraft und Festigkeit in Anspruch nimmt."

Ich habe allerdings gehört, daß vermuthlich dasMinisterium znrücktreten wird. Aber cs geschieht auf eineehrenhafte Weise und die Stimme der Nation wird es balowieder zurückrufcn."

Laßt mich Harlch L'Estrange's künftige Gattin sehen,"versetzte Egerton, ohne auf diese Worte des Trostes zu'achten.

Die Gräfin stand aus und verließ das Zimmer, NachBulwer, meine Novelle. 74