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„O nein — kein Bild des elende», lasterhaften PariserLebens. Dies ist schön — es liegt Seele darin."
Randal nahm das Buch auf, das die Marquise nieder-gtlegt hatte. Es war dasselbe, das den Kreis von Hazel-dean so bezauberte — ein Zauber für unschuldige, frischeHerzen, jetzt auch ein Zauber für die erschlaffte und versuchteAnbeterin des Götzen Welt.
„Hin," murmelte Randal; „der Pfarrer hatte Recht.Dies ist Macht — eine Art Macht."
„Ich möchte nur den Verfasser kennen. Wißt Ihrnicht, wer es ist — könnt Jhrs nicht errathen?"
„Nein. Vermuthlich ein alter Pedant mit einer Brilleauf der Nase."
„Ich glaube nicht — nein, gewiß nicht. Hier schlägtein Herz, wie ich stets danach geseufzt habe, ohne es zufinden."
„0I>, In naive enkniit!" rief der Graf; „eomme so»imnxluntioii s'exnro en reves enolinntes. lind zu denke»,daß Ihr, während Ihr wie eine Arcadierin schwatzt, wie einePrinzessin gekleidet seyd!"
„Ah, ich vergaß — der österreichische Gesandte. Ichwerde heute Abend nicht hingehen. Dieses Buch hat michuntauglich gemacht für die künstliche Welt."
„Wie Ihr wollt, meine Schwester; dann gehe ichallein. Ich kann den Mann nicht leiden und er mich nicht;aber man muß vor den Leuten Umstände machen."
„Ihr geht zu der österreichischen Gesandtschaft?" sagteRandal. „Ich komme auch hin lind werde Euch dort treffen,"