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einem bestimmten Platz einfinden solle, wo er etwas fürihn Vortheilhaftes erfahren werde."
Der Graf schüttelte den Kopf.
„Er würde vermutheu, daß der Aufruf ro» mir aus-gehe, und nicht kommen."
„Aber er stand ja auf so gutem Fuße mit Euch. Ernahm Theil an der Empörung — Ihr wart klüger. Undwenn auch der Gang der Dings zu Eurem Borthcil aus-schlug , so habt Ihr ihm doch kein Unrecht gethan. Warumsollte er Euch vermeiden?"
„Verschwörer verzeihen denjenigen nie, die es nicht mitihnen halten. Außerdem — offen gesprochen, er meint, ichhabe ihm Unrecht gethan."
„Könntet ihr ihn nicht durch seine Gattin begütigen— die — ihr ihm abtratet?"
„Sie ist todt — heimgegangen, noch eh' er Italienverließ."
„Dies ist freilich ein Unglück. Dennoch bin ich derMeinung, daß der Aufruf nicht am Unrechten Ort wäre.Erlaubt mir, die Sache weiter in Erwägung zu nehmen.Wollen wir uns jetzt der Frau Marquise wieder anschließen ?"
Als die Gentlemen das Bcsuchzimmer erreichten, saßBeatrice in vollem Putz bei dem Kamin und las so eifrig,daß sie den Eintritt derselben nicht bemerkte.
„Was spricht Euch so an, irm soeur? — Ohne Zwei-fel der letzte Roman von Balzac?"
Beatrice fuhr zusammen, und als sie aufblickte warenihre Augen voll Thräncn.