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Begnadigung nicht wahrscheinlich. Ha, beim Himmel übermir — sie soll unmöglich werden."
Mit diesen Worten erhob sich der Graf und stand da,ein Bild des Verbrechens, welches unverhohlen die Maskeder Verstellung hat fallen lassen — stand da hoch und dro-hend , im vollen Ausdruck männlicher Kraft neben derschmächtigen, gebeugten Gestalt und dem krankhaft blassenGesicht des schlauen Ränkeschmieds. Randal war im erstenAugenblick betroffen. Dann aber stand er aufnnd warf nach-lässig hin: —
„Wie, wenn diese Bürgschaft nicht mehr gegeben wer-den könnte? Wäre es nicht möglich, daß Euer Verwandter,an einer endlichen Rückkehr verzweifelnd und voll Ergebungin sein verändertes Schicksal, die Hand seiner Tochter bereitsan einen englischen Freund vergabt hätte?"
„Ah, das wäre, abgesehen von meiner eigenen Ver-bindung mit ihr, das Glücklichste, was mir zustoßen könnte!"
„Wie — verstehe ich Euch recht?"
„Je nun, wenn mein Vetter seinem Geburtsrecht ab-geschworcn und seinem Rang entsagt hat — wenn diesesErbe, das um seines Umfangs willen so gefährlich ist, imFalle seiner Begnadigung an einen dunklen Engländer über-gehen müßte — an einen Fremdling, den Angehörigen einesLandes, das keine Bande mit uns gemein hat und der Zu-fluchtsort aller Glcichheitsmänner und Carbonari ist —mort äo ma vlo — glaubt Ihr, dies würde nicht meinemVetter alle Aussicht auf Begnadigung nehmen und sogarin den Augen Italiens als ein gewichtiger Grund gelten,