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12/17 (1853)
Entstehung
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fügte der Graf mit seinem lebhaften französische» Lächelnbetes gibt deßhalb keinen Platz wie Wien für einenjungen Mann keinen Platz wie Wien für banne,« fortunes."

Diese sind allerdings das Paradies des Muffigen,"versetzte Randal,aber für den Mann, dem ein geschäftigesLeben zur zweiten Natur geworden ist, ein wahres Fegefeuer,Ich muß Euch unverhohlen, gestehen, mein theurer Graf,daß ich für das Ringen nach banne« Lurtunes eben so wenigMuße habe, als ich mich der erforderlichen persönlichen An-muth erfreue, um sie mit leichter Mühe zu gewinnen,"

Und er neigte den Kopf wie zu einem Compliment,Ah," dachte der Graf;Frauen sind also nicht seineschwache Seite. Was dann?"

M»'bleu! mein theurer LeSlie hätte ich in den letz-ten Jahren ebenso gedacht, wie Ihr, so wären mir vieleNngelegenheiten erspart geblieben. Im Grunde ist es docham besten, den Ehrgeiz zur Geliebten zu erkiesen; denn inseinem Gefolge ist immer die Hoffnung, die nie durch denBesitz vergällt wird,"

Der Ehrgeiz, Graf," versetzte Randal, sich noch im-mer hinter trockene Kürze verschanzend,ist ein Hochgenußfür die Reichen und die Nothwendigkeit der Armen,"

Aha," dachte der Graf,es kommt, wie ich voraus-gesehen habe; also Bestechung,"

Er füllte zuerst Randals Glas, dann da§ seinige undleerte cs nachlässig,

8ur man nme, man elrer," fuhr er laut fort,derHochgenuß ist immer angenehmer, als die Nothwendigkeit,