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12/17 (1853)
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verwickelte Gewebe mit aller Ruhe ihren vielen Fliegennachschlich, nmßte auch Madame di Negra mit Versicherun-gen trösten, daß die Flüchtlinge, welche sie suchte, früher oderspäter sich aufsinden lasten würden. Zwar wußte er ihremArgwohn, daß er bereits mit denselben bekannt sep, geschicktauszuweichen, indem er erklärte, die Personen, auf die ersein Augenmerk geworfen, paßten durchaus nicht zu ihrerSchilderung; auch trieb er es einmal soweit, daß er ihrsogar einen alten Singlehrer und seine bleichsichtige Tochterals die Italiener vorstellte, die zu seinem Jrrthnm Anlaßgegeben hätten. Gleichwohl fand cs Beatrice nöthig, dieAufrichtigkeit der Beihilfe, welche sie ihrem Bruder zugesagthatte, zu beweisen und zu diesem Ende Randal mit dem Gra-fen bekannt zu machen. Aber auch für Randal war esWünschenswerth, diesen Mann, der sein Nebenbuhler war,kennen zu lernen und sogar sein Vertrauen zu gewinnen.

Die beiden trafen im Hause der Madame di Negrazusammen. Es liegt etwas Wundersames, fast Magnetischesin dem Rapport zwischen zwei schlimmen Naturen. Bringtman ein Paar ehrenhafte Männer zusammen, so ist Zehngegen Eins zu wetten, daß sie sich gegenseitig schwerlich indieser Eigenschaft erkennen, da Verschiedenheit der Tempe-ramente, der Manieren, oder auch der politischen Ansichtenleicht zu . einem irrigen Urtheil führen. Treffen sich aberet» Paar grunhsatzlose Schurken Männer, welche, wärensie in einem Keller geboren, Futter abgeben würden für denGalgen oder das Deportirtenschiff so findet die Erkennungjn Folge einer augenblicklichen Sympathie statt. Die Ans

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