Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1138
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Gcseu einer Frau erneuert, die wohl im Stands Wat, selbstkältere Männer Hinzureißen und weisere zu bethörcn, verfingsich Frank schnell in den Schlingen, die zu seinem Verderbengelegt waren. Und vbschon er noch immer ehrenhaft vordem Gedanken zurückschrack, der schönen Wittwe eine Hei-rath vorzuschlagen ohne Einwilligung oder gar ohne Vor-wissen seiner Eltern, glaubte doch Randal sein Ziel vollkom-men zu erreichen, wenn er die Natur seines Vetters, welchebei aller Güte doch nur einem regellosen Drange folgte,dem Einfluß der ersten starken Leidenschaft überließ, diesich ihrer bemächtigt hatte. Mittlerweile wurde es ihmnicht schwer, Frank abzumahnen, daß er gegen seine Elterneinen Wink über seine Verhältnisse fallen ließ;denn obgleichwir der Einwilligung der Mrs. Hazeldean und ihres kräf-tigen Fürworts bei Eurem Vater sicher sehn dürften," meinteder tückische Schlaukopf,so ist doch nicht mit Zuverläs-sigkeit auf den Squire zu zählen, dessen kolleriges undübereiltes Wesen ihr ja selbst kennt. Es steht zu befürchten,daß er in aller Eile nach London kömmt, Madame di Negraaufsucht uud mit einigen rohen leidenschaftlichen Aeußerungengegen sie herausplatzt, die kränkend für sie sind und eineentschiedene Llblehnung aller Eurer Anträge zur Folge ha-ben. Und wenn er es, wie ich nicht zweifle, auch hintendreinbereut, so wird es dann doch zu spät seyn."

Um jene Zeit gab Randal Leslie im Clarendonhotelein Diner (bei ihm eine sehr ungewöhnliche Verschwendung),zu welchem er Frank, Mr. Borrowell und Baron Levy einlud.Aber diese Wtnkelspinne, die durch so zahlreiche und